Zum Inhalt springen

My Hero Academia: Wie Viele Folgen? Anzahl der Folgen und Staffeln von My Hero Academia

Als ich zum ersten Mal mit My Hero Academia angefangen habe, war die häufigste Frage vor dem Start nicht etwa, worum es in der Serie geht, sondern: „Wie viel Zeit muss ich eigentlich einplanen?“ Genau diese Frage höre ich auch heute noch oft von Freunden, die den Anime nachholen möchten. Bei einer Serie mit mehreren Staffeln, Filmen und Specials verliert man schnell den Überblick – besonders, wenn man nicht mitten in der Veröffentlichung eingestiegen ist.

Ich habe die Entwicklung der Serie über die Jahre verfolgt und dabei gemerkt, dass die Anzahl der Folgen allein nicht alles erzählt. Manche Staffeln fühlen sich durch ihre Handlung deutlich länger an als andere, während einzelne Arcs in wenigen Episoden unglaublich viel Geschichte unterbringen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächliche Anzahl der Folgen und darauf, wie die Staffeln aufgebaut sind.

Wie viele Folgen hat My Hero Academia insgesamt?

Die Hauptserie von My Hero Academia umfasst derzeit über 150 Episoden, verteilt auf mehrere Staffeln. Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Manga von Kohei Horikoshi und erzählt die Geschichte von Izuku Midoriya, einem Jungen ohne eigene Spezialfähigkeit, der trotzdem davon träumt, ein Held zu werden.

Die Episodenzahl kann zunächst etwas verwirrend wirken, weil die Serie regelmäßig neue Staffeln erhalten hat und zusätzlich Filme sowie besondere Episoden veröffentlicht wurden. Wer nur die eigentliche Handlung des TV-Animes schauen möchte, muss sich aber nicht durch alle Zusatzinhalte arbeiten. Die regulären Staffeln erzählen die zentrale Geschichte und sind chronologisch gut nachvollziehbar.

Die einzelnen Staffeln unterscheiden sich in ihrer Länge nur wenig. Die meisten Staffeln bestehen aus ungefähr 25 Folgen, was dem typischen Format vieler moderner Shōnen-Anime entspricht. Dadurch lässt sich die Serie relativ gut einteilen: Eine Staffel entspricht ungefähr einem längeren Wochenende mit intensivem Schauen oder mehreren Wochen gemütlichem Anschauen.

Die Staffeln von My Hero Academia im Überblick

Wenn ich die Serie jemandem empfehle, der ganz neu einsteigen möchte, erkläre ich meistens zuerst die Staffelstruktur. Nicht jede Staffel fühlt sich gleich an, weil sich die Geschichte von einer Schul- und Trainingsserie immer stärker zu einer größeren Heldengeschichte entwickelt.

  1. Staffel 1: Der Einstieg in die Welt der Helden umfasst 13 Folgen. Hier lernen Zuschauer die wichtigsten Figuren kennen und erleben Midoriyas ersten Schritt an der U.A.-Oberschule.
  2. Staffel 2: Diese Staffel besteht aus 25 Folgen und erweitert die Welt deutlich. Besonders das Sportfestival gehört für viele Fans zu den Momenten, die den Anime richtig bekannt gemacht haben.
  3. Staffel 3: Mit 25 Folgen wird die Handlung spürbar ernster. Die Schüler werden stärker mit den Gefahren ihrer Welt konfrontiert.
  4. Staffel 4: Ebenfalls 25 Episoden, mit einem stärkeren Fokus auf neue Gegner, persönliche Entwicklungen und die Rolle professioneller Helden.
  5. Staffel 5: Die fünfte Staffel umfasst 25 Folgen und zeigt unter anderem neue Trainingsabschnitte sowie wichtige Veränderungen innerhalb der Heldengesellschaft.
  6. Staffel 6: Mit 25 Folgen gehört sie zu den intensivsten Abschnitten der Serie. Die Geschichte verlässt endgültig den Bereich reiner Schulabenteuer.
  7. Staffel 7: Diese Staffel setzt die fortlaufende Handlung mit weiteren 21 Folgen fort und führt die Geschichte in Richtung großer Konflikte weiter.

Die Zahlen können je nach Zählweise leicht abweichen, weil manche Plattformen Specials oder Bonusfolgen getrennt aufführen. Für den normalen Serienverlauf ist die Staffelaufteilung jedoch die einfachste Orientierung.

Warum die Anzahl der Folgen bei My Hero Academia etwas täuscht

Bei vielen Anime entscheidet die reine Episodenzahl darüber, wie groß ein Projekt wirkt. Bei My Hero Academia ist das etwas anders. Die Serie hat zwar viele Folgen, aber sie erzählt nicht nur eine lange durchgehende Geschichte ohne Unterbrechung. Es gibt ruhige Schulmomente, Trainingsphasen, Turniere und große Kämpfe, die jeweils einen eigenen Rhythmus haben.

Gerade am Anfang wirkt die Serie leichter und klassischer aufgebaut. Man begleitet Midoriya dabei, wie er seine Fähigkeiten entwickelt und versucht, seinen Platz unter den zukünftigen Helden zu finden. Später verändert sich die Stimmung deutlich. Die Fragen werden größer: Was bedeutet es wirklich, ein Held zu sein? Welche Verantwortung tragen Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten? Diese Entwicklung ist einer der Gründe, warum viele Zuschauer trotz der hohen Episodenzahl dranbleiben.

Beim Nachholen sollte man deshalb nicht nur auf die Zahl der Folgen schauen. Eine Staffel mit 25 Episoden kann sich sehr unterschiedlich anfühlen – abhängig davon, welcher Handlungsabschnitt gerade erzählt wird.

Wie lange dauert es, My Hero Academia komplett zu schauen?

Diese Frage bekomme ich fast genauso häufig wie die nach der Anzahl der Folgen. Die Antwort hängt natürlich vom eigenen Tempo ab. Eine einzelne Episode dauert ungefähr 20 bis 25 Minuten inklusive Vorspann und Abspann.

Bei mehr als 150 Folgen kommt man auf eine reine Spielzeit von ungefähr 60 Stunden. Wer jeden Tag zwei Folgen schaut, braucht also etwas mehr als zwei Monate. Wer dagegen ein intensives Wochenende plant und mehrere Stunden täglich investiert, kann große Teile der Serie deutlich schneller erleben.

Ich würde allerdings nicht empfehlen, die komplette Serie einfach durchzuziehen, ohne Pausen einzulegen. Gerade bei My Hero Academia funktionieren viele emotionale Momente besser, wenn man zwischen den Handlungsabschnitten kurz Abstand gewinnt. Einige Entwicklungen der Figuren wirken stärker, wenn man nicht zehn Episoden am Stück konsumiert und alles nur noch als eine große Handlung wahrnimmt.

Gehören die Filme zu den Folgen von My Hero Academia?

Neben der Hauptserie gibt es mehrere Kinofilme, die viele Zuschauer zunächst verwirren. Sie gehören nicht zur offiziellen Episodenzählung und werden deshalb nicht zu den Staffelfolgen gerechnet.

Die Filme erweitern jedoch die Welt und zeigen zusätzliche Geschichten mit bekannten Figuren. Für Einsteiger sind sie nicht notwendig, um die Handlung des Anime zu verstehen. Wer aber nach mehreren Staffeln noch mehr von der Welt sehen möchte, findet dort interessante Ergänzungen.

Aus meiner Sicht funktionieren die Filme am besten nach bestimmten Staffeln, weil man dann bereits eine Beziehung zu den Charakteren aufgebaut hat. Ohne dieses Vorwissen wirken manche Momente deutlich weniger bedeutend.

Mit welcher Reihenfolge sollte man My Hero Academia schauen?

Für Neueinsteiger ist die Reihenfolge einfacher, als viele denken. Die sicherste Variante ist, die Staffeln nacheinander zu schauen und die Filme anschließend einzubauen. Dadurch vermeidet man Spoiler und erlebt die Entwicklung der Figuren so, wie sie ursprünglich gedacht war.

Die Specials und Bonusfolgen sind eher etwas für Fans, die nach der Hauptgeschichte noch tiefer in die Welt eintauchen möchten. Wer gerade erst anfängt, sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Die Hauptserie allein bietet bereits eine umfangreiche Geschichte.

Warum My Hero Academia trotz der vielen Folgen viele Zuschauer hält

Nach mehreren Staffeln passiert etwas Interessantes: Die Serie lebt nicht mehr nur von ihren Kämpfen. Natürlich gehören spektakuläre Auseinandersetzungen zum Kern des Anime, aber die langfristige Bindung entsteht durch die Figuren.

Midoriya verändert sich nicht plötzlich über Nacht zu einem perfekten Helden. Seine Entwicklung besteht aus vielen kleinen Schritten, Fehlern und Momenten, in denen er an sich zweifelt. Genau diese langsam erzählte Entwicklung macht die lange Laufzeit sinnvoll.

Auch Nebenfiguren bekommen ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. Charaktere, die am Anfang vielleicht nur wie Mitschüler wirken, erhalten später eigene Geschichten und Motivationen. Dadurch fühlt sich die Welt größer an als nur die Reise einer einzelnen Hauptfigur.

Lohnt es sich, mit My Hero Academia jetzt noch anzufangen?

Viele zögern bei längeren Serien, weil sie das Gefühl haben, zu spät einzusteigen. Bei My Hero Academia ist dieser Zeitpunkt aber weniger problematisch. Die Geschichte ist bereits weit fortgeschritten, gleichzeitig gibt es eine klare Struktur, an der man sich orientieren kann.

Mein Eindruck nach vielen Gesprächen mit Zuschauern ist, dass der Einstieg vor allem dann gut funktioniert, wenn man sich nicht von der Episodenzahl abschrecken lässt. Die Serie möchte nicht nur möglichst viele Folgen füllen, sondern begleitet ihre Figuren über einen langen Zeitraum.

Wer also wissen möchte, wie viele Folgen My Hero Academia hat, bekommt mit der reinen Zahl nur einen Teil der Antwort. Die eigentliche Erfahrung liegt darin, mitzuerleben, wie aus einer kleinen Geschichte über einen Jungen mit einem großen Traum eine umfangreiche Welt voller Helden, Konflikte und persönlicher Entscheidungen wird. Genau diese Entwicklung ist der Grund, warum viele Zuschauer nach so vielen Episoden immer noch gespannt auf die nächste Folge warten.

Bildnachweis: Magnific (www.magnific.com)

Schreibe einen Kommentar